Diese Ebene bezieht sich auf Ebene 11 mit der Fahrt nach Essen -Werden , die ich mit der evangelischen Christusgemeinde Alsdorf -Würselen-Höngen -Mariedorf gemacht habe.
Zum 2.mal fuhren wir im Rahmen der Seniorenfreizeit nach Werden , wo unsere Herberge das "Haus am Turm"war.
Hier nun meine Bilder aus 2024 und auch 2023
An einem Tag der Freizeitwoche, ging es zur Möhnetalsperre
MöhnetalsperreLageKreis Soest,Nordrhein-Westfalen(Deutschland)ZuflüsseMöhne,HeveAbflussMöhne → Ruhr→ Rhein→ NordseeGrößere Orte am UferKörbecke,Delecke,GünneGrößere Städte in der NäheSoest,Arnsberg
Nordrhein-Westfalen,Deutschland
Koordinaten♁51° 29′ 23″ N, 8° 3′ 33″ OKoordinaten:51° 29′ 23″ N, 8° 3′ 33″ O||Daten zum BauwerkBauzeit1908–1912Höhe über Talsohle32,44 mHöhe überGründungssohle40,3 mHöheder Bauwerkskrone214,86 mBauwerksvolumen267.000 m³Kronenlänge650 mKronenbreite6,25 mBasisbreite34,2 mKraftwerksleistung7,04 MWDaten zum StauseeHöhenlage(beiStauziel)213,74 m ü. NHNWasseroberfläche10,37 km²Speicherraum126,05 Mio. m³ (nur Hauptsperre); 134,5 Mio. m³ (mit beiden Vorsperren und Ausgleichsweiher)Einzugsgebiet436,29 km²BemessungshochwasserHQ1000 = 246 m³/sQuellen:[1][2]
DieMöhnetalsperregehört zu den größtenTalsperrenin Deutschland und ist nach der Seeoberfläche die größte inNordrhein-Westfalen(sieheListe). ImNaturpark Arnsberger Wald, zwischenSoestim Norden undArnsbergim Süden, staut sie seit 1913 mit einerGewichtsstaumauerdie FlüsseMöhneundHevezumMöhnesee. Dieser erstreckt sich südlich desHaarstrangsin Ost-West-Richtung durch die nach ihm benannte Gemeinde und besitzt unterhalb der Sperrmauer einenAusgleichsweiherfür dasWasserkraftwerk. DerRuhrverbandals heutigerEigentümerundBetreiberder Talsperre hat imSauerlandsieben weitere Talsperren, mit denen im Wesentlichen die Stabilisierung und Erhöhung derNiedrigwasserführungderRuhrvorgenommen wirdDie Talsperre im Zweiten Weltkrieg
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→ Hauptartikel:Möhnekatastrophe
Schematische Darstellung des Abwurfs einerRoll- oder Rotationsbombezur Zerstörung einer Staumauer
Durch den Bombenangriff stark beschädigte Staumauer mitSperrballonenzur Abwehr von feindlichen Flugzeugen (1943)
Die Möhnetalsperre wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen Operation Chastise (deutsch Züchtigung) genannten britischen Bombenangriff, geleitet durch Wing Commander Guy Gibson, in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 stark beschädigt.
Um die Abwehranlagen am Stausee zu umgehen, wurden eigens zu diesem Zweck konstruierte über das Wasser hüpfende Rollbomben von nachtflugtauglichen Langstreckenbombern des Typs Avro Lancaster von der No. 617 Squadron abgeworfen. Diese Rollbomben hüpften bei flachem Auftrittswinkel aufgrund ihrer schnellen Eigendrehung über das Wasser und sprangen über die Torpedoabfangnetze hinweg. Anschließend prallten sie gegen die Staumauer, wobei ihr Drall dafür sorgte, dass sie rasch zum Mauersohlengrund sanken, wo sie dann in einer Tiefe von 10 bis 15 Metern explodierten. Eine von mehreren in kurzer Folge abgeworfenen Bomben erreichte ihr Ziel und führte zur Mauerbeschädigung. Der Stauraum war zum Zeitpunkt des Bombenangriffs Mai 1943 voll gefüllt. Es entstand so zunächst ein kleiner Riss, der sich durch den Druck der ausströmenden Wassermassen schnell erweiterte und zuletzt eine trapezförmige Lücke mit 77 m Breite und 22 m Tiefe ergab. Die Fluten trafen direkt auf das dahinter liegende Kraftwerk und vernichteten es restlos. Auch der Ausgleichsweiher mit dem Nebenkraftwerk wurde komplett verwüstet.
Aufgrund der hierdurch entstandenen Flutwelle, die sich über die Möhne bis weit ins Ruhrtal ergoss, kamen verschiedenen Angaben zufolge mindestens 1284 oder sogar über 1600 Menschen ums Leben. Der von der Abwurfstelle am weitesten entfernte Todesfall in Zusammenhang mit der Flutwelle ereignete sich in Essen-Steele, über 100 Kilometer jenseits der Staumauer. Ein Mahnmal am früheren Kloster Himmelpforten erinnert heute an die Toten der Katastrophe. Neheim, heute ein Stadtteil von Arnsberg, wurde besonders schwer getroffen; die Flutwelle war dort über 12 Meter hoch. Die meisten Menschen kamen im Neheimer Zwangsarbeiterlager Möhnewiesen ums Leben. In Neheim gibt es vor der St. Johannes-Kirche eine weitere Gedenkstätte.
Zweck dieses Angriffs, bei dem gleichzeitig auch die Edertalsperre und die Sorpetalsperre angegriffen wurden, war mittelbar die Beeinträchtigung der Rüstungsindustrie im Ruhrgebiet; der Sorpedamm wurde aufgrund seiner speziellen Bauweise aus Beton mit Erd- und Steinüberschüttung kaum beschädigt.
Der Angriff auf die Staumauer wurde 1954 in dem britischen Spielfilm Mai '43 – Die Zerstörung der Talsperren(The Dam Busters) von Michael Anderson nachgezeichnet.
Des Weiteren veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Quarks 2019 ein Video über ein Kunstprojekt, das die Geschichte der bei der Flut gestorbenen Zwangsarbeiter aus dem Zwangsarbeiterlager Möhnewiesen aufarbeitet.[11]
Nach der starken Beschädigung leitete man umgehend den Wiederaufbau der Staumauer ein, zu dem die Organisation Todt mehrere tausend Arbeitskräfte aufbot und die mehrheitlichen Zwangsarbeiter rund um die Uhr arbeiten ließ. In den Kriegstagen war die Bautruppe des NS-Staats, trotz der damals sehr angespannten allgemeinen Material- und Kräftelage, die einzige Institution zur Umsetzung der umfangreichen Baumaßnahme. Schon fünf Monate später stand die Sperre wieder zur Verfügung nachdem am 3. Oktober 1943 die Fahrbahndecke auf der Dammkrone aufgetragen worden war. Im Gegensatz zur zunächst vorgesehenen Betonausfüllung konnte der RTV erreichen, dass die Mauerlücke mit dem gleichen, ursprünglichen Grauwackengestein ausgebessert wurde.[5] Jedoch wurde die wichtige Drainage im Innern der Mauer nicht vollständig wiederhergestellt. Der schnelle Fortgang der Arbeiten wurde schließlich auch durch die Nazi-Propaganda ausgenutzt, um der kriegsmüden Bevölkerung zumindest kleine Erfolge vorzuführen. Der Einfluss des Angriffes auf die Kriegswirtschaft des Ruhrgebietes war nicht so nachhaltig ausgefallen, wie von den Alliierten ursprünglich erhofft. Sie griffen die Großbaustelle bzw. die dann fertiggestellte Staumauer bis Kriegsende nicht mehr an.
Betriebseinrichtungen und technische Daten
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Stausee
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Möhnesee von Westen
Der durch den Aufstau gebildete Möhnesee ist mit seinen vier Abschnitten über zehn Kilometer lang. Bei Vollstau auf 213,74 m ü. NHN bedeckt das Hauptbecken eine Fläche von über zehn Quadratkilometern und weist dabei ein Volumen von 126 Mio. m³ auf. Zusammen mit den Vorsperren und dem Ausgleichsweiher können in der Möhne, wie sie in Kurzform auch genannt wird, bis zu 134,5 Mio. m³ gespeichert werden.[2] Flächenmäßig wird sie in Deutschland nur noch von der Edertalsperre und dem Forggensee übertroffen. Volumenmäßig ist die Möhne die achtgrößte Talsperre in Deutschland und nach Rurtalsperre und der Biggetalsperre die drittgrößte in NRW. Bei Vollstau liegt seine tiefste Stelle mit 36 Metern beim Linkturm, der nach dem Erbauer Ernst Link benannt wurde.