) ist dasUniversitätsklinikumderRWTH Aachen. Es befindet sich in einem der größten Krankenhausgebäude Europas im WestenAachensim StadtteilLaurensberg, in unmittelbarer Nachbarschaft zuVaalsin denNiederlanden. Rund 7.000 Mitarbeiter in 36 Fachkliniken und 25 Instituten (davon sechs mit Aufgaben in der Krankenversorgung) versorgten im Jahre 2017 insgesamt rund 50.000 Patienten stationär und 200.000 Patienten ambulant.
[1]
Die Personalausgaben betrugen 2008 rund 239,6 Millionen Euro und die Materialaufwendungen 93,6 Millionen Euro.
[3]Geschichte
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Maria-Hilf-Hospital
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Ehemaliges Maria-Hilf-Hospital
Die Anfänge des heutigen Universitätsklinikums gehen bis in das 14. Jahrhundert zurück. Zu jener Zeit existierte auf dem damaligen Radermarkt, dem heutigen Münsterplatz in Aachen, das 1336 gegründete Elisabeth-Hospital für erkrankte Frauen, seiner Zeit bekannt als Städtisches Armenspital Gasthaus, das 1622 von Apollonia Radermecher und ihren neu gegründeten Elisabethinnenorden übernommen wurde.[4] Für die männlichen Patienten wurde 1769 wenige 100 m entfernt in der Jakobstraße mit Hilfe einer Stiftung von Anna Maria von Wespien, der Gattin des ehemaligen Aachener Reichsbürgermeisters Johann von Wespien, das Marianische Spital erbaut. Zunächst als Ergänzung und als Nachfolgeeinrichtung dieser beiden Krankenanstalten wurde Anfang der 1850er-Jahre das Maria-Hilf-Hospital mit 260 Betten und großem Krankenhausgarten, dem späteren Kurpark Aachen, als konfessionelles allgemeines Krankenhaus an der Monheimsallee in Aachen nach Plänen von Friedrich Joseph Ark errichtet. Da die Stadtverwaltung Anfang des 20. Jahrhunderts diesen Platz für den Bau des Neuen Kurhauses freimachen wollte, wurde zwischen 1902 und 1905 ein städtischer Krankenhausneubau nach Plänen von Stadtbaumeister Joseph Laurent mit zunächst einer internistischen und einer chirurgischen Abteilung an der Goethestraße erstellt, wo zuvor die Aachener Alexianerbrüder die nunmehr aufgelösten Irrenanstalten Mariabrunn für Männer und Mariaberg für Frauen betrieben haben.[5] Daraufhin wurde 1914 das alte Maria-Hilf-Hospital an der Monheimsallee abgerissen und der seit den Anfangsjahren betreuende Orden der Elisabethinen für die neue Einrichtung übernommen.