Dieser Artikel behandelt den Stadtteil von Essen. Zu weiteren Bedeutungen sieheWerden (Begriffsklärung).
Werden Stadtteil vonEssen
BasisdatenFläche4,04 km²Einwohner9813(30. Sep. 2022)Koordinaten♁51° 23′ 11″ N, 6° 59′ 47″ OKoordinaten:51° 23′ 11″ N, 6° 59′ 47″ O||Höhe58 mEingemeindung1. Aug. 1929Räumliche ZuordnungPostleitzahl45239Stadtteilnummer29BezirkStadtbezirk IX Werden/Kettwig/BredeneyBild
Marktplatz und Rathaus in Werden
Quelle:Statistik der Stadt Essen
Werdenist heute ein Stadtteil im Süden der StadtEssen. Als ehemalige selbständigeAbtei-Stadt besitzt Werden bis heute eine historische Altstadt und viele Baudenkmäler. Den Stadtteil prägen lockere Wohnbebauung mit Handel und Gewerbe sowie Gebiete zur Naherholung imRuhrtal. Historisch befand sich Werden, zusammen mitKettwigundMülheim an der Ruhr, an der Nordgrenze desbergischen Landes.
Inhaltsverzeichnis
1Geschichte
1.1Stift Werden
1.2Bürgermeisterei
1.3Ruhraufstand und Ruhrbesetzung
1.4Seit der Eingemeindung zu Essen
1.5Wappen
2Bevölkerung
3Mundart
4Kirchen
4.1Die ehemalige Abteikirche St. Ludgerus
4.2Die St.-Lucius-Kirche
4.3Die Evangelische Kirche Essen-Werden
5Bildung
5.1Städtische Grundschulen
5.2Gymnasien
5.3Folkwang-Hochschule
6Verkehr
7Persönlichkeiten
8Literatur
9Siehe auch
10Weblinks
11Einzelnachweise
Geschichte
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Werden, 1581 (Braun-Hogenberg-Brachel)
Stift Werden
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Die Entstehung Werdens, der Name weist auf Furt oder Fähre hin, geht auf das Wirken des Hl.Liudgerzurück, der am Ende des 8. Jahrhunderts (um 799) dasBenediktinerkloster Werdengründete. Seitdem siedelten sich Menschen um das Kloster an. Im Jahre 1317 erhielt Werden die Stadtrechte, eigene Mauern und Tore.
Siehe auch:Alteburg (Essen)
In der Kellerei des Stiftes Werden ist im Heberegister Ende des 14. Jahrhunderts von der Flurunder der Levendaelldie Rede. Nach dieser Flurbezeichnung erhielt schließlich 1934 die alte Bahnhofstraße ihren NamenIm Löwental. Weitere Schreibweisen waren Leyendall, Lyevendaell oder Lewendaill. Ebenfalls ist hier ein Levenkotten und der Familienname Leve bzw. Leven bezeugt.[1]
Im Jahr 1498 brannte fast die gesamte Stadt Werden nieder.
Die Stadtherren waren dieÄbte von Werden. Das Kloster hatte ursprünglich eine große Zahl an Besitzungen, zu denen die heutigen Essener StadtteileBredeney,Heisingen,Schuir,Kettwig,Fischlaken,Heidhausen,KupferdrehundByfangsowie Hetterscheid im heutigenHeiligenhaus, auch alsWerdener Landbezeichnet, gehörten. Im Jahre 1803 jedoch war es mit der Herrschaft der Äbte vorbei: Die Abtei wurde wie viele andere Klöster im Zuge desReichsdeputationshauptschlussessäkularisiert.
Die Gebäude dienten von 1811 bis 1928 zunächst unter französischer, dann unter preußischer Verwaltung als Strafanstalt. Nach 1949 wurde die bereits 1927 gegründete heutige Folkwang Universität der Künste (Kunsthochschule für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft) darin untergebracht.
Bürgermeisterei
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
In den Jahren 1879 bis 1880 entstand das heute Alte Rathaus der damals noch selbständigen Stadt Werden. Es wurde nach Plänen des Kupferdreher BaumeistersWilhelm Bovensiepenauf dem Grund des ersten Postwärteramts von Werden errichtet. Durch Umbau und Erweiterung der Essener ArchitektenGrosskopf und Kunznahm das Rathaus in den Jahren 1912 und 1913 die heutige Form an. Am 13. November 1881 wurde das Kriegerdenkmal auf dem Rathausvorplatz eingeweiht, geschaffen vom Werdener KünstlerAlbermann. Nach der Eingemeindung von Werden zur Stadt Essen ist das Alte Rathaus bis heute die Verwaltungsstelle Essen-Werden. Gewohnt hat der Bürgermeister im sogenannten Bürgermeisterhaus in der Heckstraße 105, einer klassizistischen Villa, die 1833 von dem Industriellen F. Vogelsang erbaut und 2004 grundlegend renoviert wurde. Seit 1985 dient das Haus auch als Kulturstätte, beispielsweise für Lesungen und Kammerkonzerte.[2]
Werdener Bürgermeister:
1808–1811: Benedict Ludger Hiegemann
1811–1819:Alexander Heinrich von dem Bottlenberg gen. von Schirp (sen.)
1819–1843:Theodor Märcker
1851–1886:Alexander Heinrich von dem Bottlenberg gen. von Schirp (jr.)
1886–1895:Ludwig Soldan
1896–1904: Johann Emil Trapp
1904–1929:Joseph Breuer
Werden bekam Mitte des 19. Jahrhunderts Öllaternen, 1860 dann Gaslaternen, da eine Gasanstalt errichtet wurde. Ebenfalls in dieser Zeit erschien erstmals eine Zeitung, dasWerden-Kettwiger Wochenblatt. 1887 wurde die Stadt kanalisiert, wie schon Kettwig zwei Jahre zuvor.
Ruhraufstand und Ruhrbesetzung
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Im Rahmen desRuhraufstandesentwaffneten Arbeiter am 15. März 1920 Teile derEinwohnerwehr. Das am nächsten Tag von der Wehr zur Unterstützung gerufeneFreikorpsSchultzschoss vor dem Rathaus in eine friedliche Demonstration. Vier Demonstranten wurden getötet.[3]
Im Jahr 1923besetzten französische TruppenWerden, und der Krupp-Prozess gegenGustav Krupp von Bohlen und Halbachwurde hier geführt.
Seit der Eingemeindung zu Essen
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Werden wurde mit mehreren anderen Orten rund um Essen am 1. August 1929 eingemeindet.
In den Jahren 1931 bis 1933 entstand in Werden einRuhrstauwehrund mit diesem auch derBaldeneysee, heute einNaherholungsgebiet. Vor der Aufstauung des Baldeneysees, Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts, diente die alteSchleuse NeukirchenderRuhrschifffahrt.
In den 1960er Jahren wurde auch die historische Altstadt Werdens von der „Sanierung“ durch die Stadt Essen erfasst. Es wurden aber nur wenige historische Bauwerke zerstört, bevor sich die Einsicht durchsetzte, besser durch Renovierung zu sanieren und nicht durch Abriss.
Wappen
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Briefsiegel der Stadt Werden, 17. Jahrhundert (moderne Nachzeichnung)
Blasonierung: Auf rotem Grund ein silbernes (weißes) mit vier rotenKugelnbesetztesPallium.
Auf einem Briefsiegel des 17. Jahrhunderts ist das Wappen belegt: Vor der Figur des heiligen Ludgerus ist ein Wappen mit dem Pallium zu sehen.[4]
Wappen von Werden
Werden 1581
Werden im 17. Jahrhundert
Werden um 1916
Altes Werdener Rathaus
Blick von derGustav-Heinemann-Brücke
Grafenstraße
Evangelische Kirche Werden
Altstadt-Häuser in der Brandstorstraße
Bevölkerung
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Am 31. Dezember 2023 lebten 9.753 Einwohner im Stadtteil Werden.[5]
Strukturdaten der Bevölkerung in Werden (Stand: 31. Dezember 2023):
Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 13,4 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)[6]
Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 29,5 % (Essener Durchschnitt: 21,6 %)[7]
Waddisch Plattist der lokalebergischeDialekt, der in Werden gesprochen wird. Werdener Platt ist eine typische Übergangsmundart, die Ähnlichkeiten zumKleverländischenund zu den benachbartensüdniederfränkischenundwestfälischenDialekten aufweist. Es existiert ein aktiver Heimatverein, der sich für den Erhalt der Mundart einsetzt.[9][10]
Kirchen
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Die ehemalige Abteikirche St. Ludgerus
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
→Hauptartikel:St. Ludgerus (Werden)
Basilika Sankt Ludgerus
Die ehemalige Abteikirche St. Ludgerus wurde um 799 zusammen mit demKloster Werdenerbaut. Nach einigen größeren Bränden konnte sie schließlich im Jahre 1275 wieder eingeweiht werden. Sie gilt als eine der schönsten Kirchen des Rheinlandes und als Paradebeispiel desrheinischen Übergangsstils.[11]Sie besitzt einen barocken Hochaltar und Gemälde des Werdener MalersTheodor Mintrop. Der Bau diente nach derSäkularisationals Pfarrkirche. Am 6. Juli 1993 erhobPapstJohannes Paul II.die Kirche mit demApostolische SchreibenMerito quidemzurBasilica minor. In der Krypta liegen die Gebeine des Hl.Liudger, Begründer des Klosters Werden und desBistums Münster, begraben. In der angeschlossenen Schatzkammer befindet sich mit demHelmstedter Kreuzein bedeutendes Kunstwerk des Übergangs von der ottonischen zur romanischen Plastik sowie mit dem Liudgerus-Schrein einer der wenigen barocken Reliquienschreine.
Die St.-Lucius-Kirche
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
DieSt.-Lucius-Kirchegeht auf eine Gründung im 10. Jahrhundert zurück: Baubeginn war demnach 995 unter Abt Werinbert. Nach derSäkularisation1803 wurde die Kirche 150 Jahre als Stall genutzt, anschließend diente sie als Wohnraum für Flüchtlinge. Im Jahr 1965 wurde sie rekonstruiert und wieder geweiht.
Die Evangelische Kirche Essen-Werden
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
DieEvangelische Kirche Essen-Werdenwurde am 24. Juni 1900 geweiht. Sie besitzt wertvolle Jugendstil-Malereien, die vor einiger Zeit wieder freigelegt wurden. Gestiftet wurde sie unter anderem von der FamilieKruppsowie von der in Werden ansässigen Familie Huffmann.
Bildung
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Städtische Grundschulen
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Die Heckerschule ist nach dem in Werden geborenen Theologen und Begründer der praxisorientierten RealschuleJohann Julius Heckerbenannt.
Die nach dem heiligenLiudgerbenannte Ludgerus-Grundschule bietet Ganztagsbetreuung für etwa 100 Schülerinnen und Schüler an.
Gymnasien
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
DasGymnasium Essen-Werdenist ein städtisches Gymnasium, dessen Ursprünge in der Lateinschule desKlosters Werden(um 800) liegen. Bekannt ist es für seine Musik- und Tanzabteilungen. Im Jahr 2006 feierte die Schule das hundertjährige Bestehen als städtisches Gymnasium in einer Festwoche.
DasMariengymnasiumwar bis zum Schuljahr 2009/2010 ein reines Mädchengymnasium des Bistums Essen. Gegründet im Jahr 1858 von den Töchtern des heiligen Kreuzes, war es für die Töchter der oberen Schicht bestimmt. Heute steht es Mädchen aus allen Schichten offen, und seit dem Schuljahr 2010/2011 werden in getrennten Klassen auch Jungen aufgenommen. Das Gebäude an der Dudenstraße 14 wurde 1912 erbaut, der Neubau an der Brückstraße im Februar 2007 bezogen.
Folkwang-Hochschule
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
DieFolkwang-Hochschulefür Musik, Theater und Tanz hat ihren Hauptsitz in den früheren Abteigebäuden Werdens. Studierende und Lehrende aus aller Welt machen die Kunsthochschule zu einem inspirierenden Ort, an dem der Folkwang-Gedanke – die Einheit der Künste – seit 1927 lebendig ist. Außerdem ist ein Teil in derWeißen Mühlean derSchleuse Neukirchenuntergebracht.
Verkehr
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Verkehrsknotenpunkt in Werden: DieGustav-Heinemann-Brückeder B224 über dieRuhrQuartierbusimBahnhof Essen-Werden.
DieBundesstraße 224führt mitten durch das Zentrum des Stadtteils. In RichtungBredeneyund Zentrum Essens schließt sie an dieA 52RichtungDreieck Essen-Ostmit Übergang in dieA 40RichtungBochumundDortmundan. In Richtung Velbert führt die B 224 direkt zumAutobahndreieck Velbert-Nordmit derA 44in RichtungHeiligenhaus(und langfristig auch weiter in Richtung LandeshauptstadtDüsseldorf,deren FlughafensowieKrefeldundMönchengladbach[12]) und derA 535in RichtungWuppertal. Die A 52 in Richtung Düsseldorf erreicht man auf dem kürzesten Weg über denSchuirweg, der Essen-Werden direkt mit der in Schuir befindlichen AnschlussstelleEssen-Kettwigverbindet. Da der Schuirweg für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt ist, erreichen diese Essen-Werden über die AnschlussstelleEssen-Haarzopf, von welcher aus dieHatzper Straßedirekt zur B 224 in Bredeney führt.
AmBahnhof Essen-Werden, westlich der Ruhr, hält die LinieS 6.
Die Buslinien 169, 180 und 190 derRuhrbahnverbinden Essen-Werden mitEssen-Bredeney,Essen-Kettwig,Essen-Burgaltendorf(überEssen-Kupferdreh),VelbertundHeiligenhaus. Der Schnellbus SB19 derBusverkehr Rheinlandist zwischen Werden (Haltestellen Werdener Markt und Am Schwarzen) undEssen HbfsowieVelbert Zentraler Omnibusbahnhofunterwegs. ImNachtverkehrfährt der NE8 zwischen Essen und Velbert über Werden.[13]
Eine Wandermöglichkeit bietet derKettwiger Panoramasteig.
LinieVerlaufTakt(Mo–Fr)BetreiberSB19Essen Hbf –Werdener Markt –Essen-Heidhausen – Velbert-Losenburg Kettwiger Str. –Velbert ZOB –Am Berg –Heiligenhaus Rathaus Fahrten, die am ZOB Velbert enden, werden als Linie SB66 bis Wuppertal Hbf durchgebunden.30 min (Essen–Velbert) 60 min (Velbert–Heiligenhaus)DB Rheinlandbus169Essen-Margarethenhöhe –Friedhof Bredeney –Bredeney –Werden –Werdener Markt –Heidhausen – Essen, Grenze Heidhausen – Velbert-Losenburg Kettwiger Str. –Velbert Unterstadt –Velbert ZOB20 min (M’höhe–Bredeney) 10 min (Bredeney–Heidhausen) 20 min (Heidhausen–Velbert)Ruhrbahn /Rheinbahn180Kettwiger Markt –Kettwig –Schuirweg –Werden –Werdener Markt –Heidhausen Am Schwarzen –Hespertal –Dilldorf –Kupferdreh –BurgaltendorfBurgruine Verkehrt ab teilweise weiter Burgaltendorf als Linie 159 zur Schwimmbrücke.30 minRuhrbahn182 192Quartierbus Werden (Ringlinie): Werden –Werdener Markt –Fischlaken – Am Schwarzen –Heidhauser Platz – Jugendherberge –Werden Verkehrt mit Kleinbussen; Linie 182 im Uhrzeigersinn, die Linie 192 gegen den Uhrzeigersinn20 minRuhrbahn190Quartierbus Werden: Werden –Werden Brücke –Papiermühle – Heidhausen, Ruhrlandklinik –Heidhauser Platz Linie verkehrt mit Kleinbussen60 minRuhrbahnNE8Essen Hbf –Philharmonie –Rüttenscheider Stern –RüttenscheidMartinstraße –Florastraße –Bredeney –Werden –Werdener Markt –Essen-Heidhausen –Velbert-LosenburgKlinikum Niederberg –Birth –Am Berg –Velbert ZOB60 minRuhrbahn /Rheinbahn
Persönlichkeiten
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Konrad Gruter(* um 1370 in Werden), Kleriker
Johannes Cincinnius(* um 1485 in Lippstadt, † 1555 in Essen-Werden), Weltkleriker im Dienste der Abtei Werden, Humanist
Heinrich Dücker(* 1597 in Werden; † 1667 in Werden), Benediktiner
Johann Julius Hecker(* 1707 in Werden; † 1768 in Berlin), Gründer der praxisorientierten Realschule
Andreas Petrus Hecker(* 1709 in Werden; † 1771 in Stargard/Pommern), Theologe, Pietist, Lehrer und Reformpädagoge
Johann Adolf Engels(* 1767 in Kettwig; † 1828 in Werden), Papierfabrikant
Hermann Joseph Müller(* 1803 in Werden; † 1876 in Aschaffenburg), Beamter, Jurist und Journalist, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
Friedrich Bloemer(* 1807 in Werden; † 1872 in Schönthal bei Aachen), Jurist, Politiker, Mitglied des Preußischen Herrenhauses
Theodor Mintrop(* 1814 in Werden; † 1870 in Düsseldorf), Maler der Romantik und der Düsseldorfer Malerschule
Paschalis Gratze(* 1819 in Werden; † 1896 in Dingelstädt), Orgelbauer und Kirchenbaumeister
Heinrich Vogelsang(* 1838 in Werden; † 1919 in Recklinghausen), Fabrikant
Wilhelm Effmann(* 1847 in Werden; † 1917 in Bonn), Architekt und Bauhistoriker
Adolf Hopmann(* 1856 in Bonn; † 1909 in Köln-Braunsfeld), Mitinhaber der Tuchfabrik Wiese, Beigeordneter der Stadt Werden
Ludwig Traeger(* 1856/1858 in Werden; † 1927 in Frankfurt am Main), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
Paul Bruns-Molar(* 1867 in Werden; † 1934 in Berlin), Gesangspädagoge
Heinrich Füth(* 1868 in Werden; † 1951 in Köln), Mediziner und Gynäkologe
Ernst Simon(* 1872 in Werden; † 1945 in Los Angeles), Unternehmer und Ingenieur
Richard Anger(* 1873 in Werden; † 1938 in Berlin-Zehlendorf), deutscher Ingenieur und Hochschullehrer
Ludger Mintrop(* 1880 in Werden; † 1956 in Essen), Geophysiker
Walter Forstmann(* 1883 in Werden; † 1973 in Essen-Bredeney), U-Bootkommandant im Ersten Weltkrieg
Robert Feulgen(* 1884 in Werden; † 1955 in Gießen), Mediziner und Universitätsprofessor
Ludger Bernhard(* 1912 in Werden; † 2010 in Maria Laach), Benediktiner
Gerhard Fittkau(* 1912 in Tollnigk; † 2004 in Essen-Werden), Theologe, Pfarrer an derKirche St. Ludgerus
Norbert Voß(* 1913 in Werden; † 1993 in Düsseldorf), Schriftsteller und Kulturamtsleiter in Düsseldorf
Günther Grotkamp(* 1927 in Werden; † 2023 in Essen), Verlagsmanager
Willi Dreesen(* 1928 in Werden; † 2013 in Brig-Glis, Schweiz), Maler, Zeichner, Illustrator, Fotograf
Richard Schulte Staade(* 1932 in Werden; † 2020 in Kevelaer), römisch-katholischer Priester, Theologe, Pastor der Marienbasilika in Kevelaer und Wallfahrtsdirektor
Werner Ballhausen(* 1947 in Werden), Verwaltungsjurist, 1994 bis 2002 Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Ludger Claßen(* 1953 in Werden; † 2023 in Essen), Verleger und Autor
Literatur
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Karl-Heinz Günther:Festschrift und Dokumentation 1200 Jahre Werden : 799–1999. Vorbereitungsausschuß 1200 Jahre Werden, 1999.
Ludger Fischer:Denkmalpfade in Essen-Werden. Nobel, Essen 2006,ISBN 3-922785-87-5.(vollständig überarbeitete Auflage des ursprünglichen TitelsBau- und Kunstdenkmale in Essen-Werden, Essen 1996)
Über den Denkmalwert sogenannter Zweckbauten. Das Erbe der Abtei Werden. Die Königlich-Preußische Strafanstalt in Werden an der Ruhr. Plöger, Annweiler 1987,ISBN 3-924574-07-3.
Detlef Hopp:Ein Weg durch die Jahrtausende – Der archäologische Pfad in Werden. In: Detlef Hopp (Hrsg.):Angeschnitten. Eine Zeitreise durch 200.000 Jahre Stadtgeschichte. Berichte aus der Stadtarchäologie 2000 bis 2004.Klartext Verlag, Essen 2004,ISBN 3-89861-391-7,S.74–75.
Detlef Hopp (Hrsg.):Unter unseren Füßen: Ein archäologischer Streifzug durch Werden. Klartext Verlag, Essen 2005,ISBN 3-89861-490-5.
Johann A. Engels:Die Reise nach Werden: mit Kupfern. Bädeker & Kürzel in Comm., Duisburg 1813 (Digitalisatdes Exemplars derUniversitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf).
Erik Zimmermann:Auf den Spuren des Ruhrbergbaus. Bergbau- und industriegeschichtliche Wanderwege im Werdener Land.Nobel, Essen 1997,ISBN 3-922785-37-9.
Siehe auch
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Liste der Baudenkmäler in Werden
Liste der Bodendenkmäler in Essen
Liste der Straßen in Essen-Werden
Weblinks
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
Commons: Essen-Werden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Werden auf essen.de
Dossier über Werden und Werdener Nachrichten
Eintrag zuStadtteil Essen-Werdenin der Datenbank „KuLaDig“ desLandschaftsverbands Rheinland, abgerufen am 14. Juli 2017.
Geschichts- und Kulturverein Werden e. V.
Werdener Bürger- und Heimatverein e. V.
Einzelnachweise
[Bearbeiten|Quelltext bearbeiten]
↑Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ,Essener Straßen, vom 5. Juli 2008
↑www.essen.de Bürgermeisterhaus Werden; zuletzt gesichtet am 31. Mai 2011
↑Lucas, Erhard– Märzrevolution im Ruhrgebiet. März bis April 1920. März Verlag, Frankfurt a. M., 1970, S. 275
↑Vgl. dazu Johann Rainer Busch:Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile, Essen 2009, S. 108 ff.
↑Bevölkerungszahlen der Stadtteile
↑Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren
↑Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter
↑Ausländeranteil in den Stadtteilen
↑Komm Omend: Der Waddisch-Club aus Essen-Werden
↑Westdeutsche Allgemeine Zeitung - Gruppe für Waddisch Platt ist neu im Werdener Heimatverein
↑Abteikirche St. Ludgerus . Essen-Werdenabgerufen am 30. August 2014
↑44 Lückenschluss A 44 bei deges.de
↑Ruhrbahn-Fahrplan NE8(MementodesOriginalsvom 18. Januar 2022 imInternet Archive)Info:Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitungund entferne dann diesen Hinweis.